Integrierte Handlungskonzepte für die WIN Soziale Stadt Stadtteile – Stadt Bremen (2005/2006)

Seit 1999 laufen in der Stadt Bremen die Programme "Soziale Stadt" und "WiN - Wohnen in Nachbarschaften" in 10 Gebieten. Das Programm WiN wurde für den Zeitraum von 1999 - 2004 aufgelegt, mit einer Option auf Verlängerung. Zielsetzung war - und ist - die Verbesserung der alltäglichen Wohn- und Lebensbedingungen in Stadtgebieten mit besonderem Entwicklungsbedarf unter enger Einbindung und Mitwirkung der Bewohnerschaft und Akteure/innen vor Ort. Der Förderzeitraum der Programme wurde ab 2005 für voraussichtlich sechs Jahre verlängert. Im Jahr 2004 wurde eine Evaluierung der Programme erarbeitet (IfS GmbH / ForStaR), um die Wirksamkeit zu überprüfen und weitere Strategien sowie eine Fortschreibung der Programme zielgerichtet entwickeln zu können. Eine Empfehlung der Evaluation ist die Aufstellung von Integrierten Handlungskonzepten für die einzelnen Gebiete.

Mit der Aufstellung der Integrierten Handlungskonzepte wurden das Institut für Wohnpolitik  (Projektleitung Klaus Habermann-Nieße - plan zwei) und die Planungsgruppe pro loco Bremen beauftragt. Die Handlungskonzepte wurden acht Stadtgebiete erarbeitet:  Grohn, Lüssum-Bockhorn, Tenever und Neue Vahr sowie für Gröpelingen, Kattenturm,  Sodenmatt/Kirchhuchting und Hemelingen.

Die Integrierten Handlungskonzepte und die in ihnen zu formulierenden strategischen Ziele und Leitbilder sollen in Zukunft dazu beitragen, Maßnahmen und Projekte zielgerichtet entwickeln, umsetzen und evaluieren zu können. Die in den Gebieten vorhandenen Leitideen sind herauszuarbeiten, zu diskutieren, in einen strategischen Zusammenhang zu stellen und zu ergänzen. Die Innovationskraft der Integrierten Handlungskonzepte liegt darin, eben diesen Bewusstmachungs- und Abstimmungsprozess gemeinsam zu führen.

Die Gutachten sind lassen sich herunterladen von der Webseite des Senators für Bau-, Umwelt- und Verkehr: http://www.bauumwelt.bremen.de/kap6/IHK.html