Themenfeld
Kommunikation, Stadtforschung
KoopLab – Integration durch kooperative Freiflächenentwicklung

Praxisforschung im Reallabor im Stadtteil Hannover-Sahlkamp
 
Im Rahmen der Umsetzung der Leitinitiative Zukunftsstadt hat das BMBF (Bundesministerium für Bildung und Forschung) das Verbundprojekt KoopLab – „Integration durch kooperative Freiflächenentwicklung – Reallabore zur Stärkung sozial-ökologischer Entwicklung in Ankunftsquartieren“ gefördert. Im Projekt KoopLab wurden in Reallaboren in den Kommunen Hannover, Leipzig und Dortmund neue Verfahren und Instrumente zur kooperativen Freiflächenentwicklung erarbeitet. Es wurde analysiert, wie wohnungsnahe Grünflächen gestaltet und unter Einbeziehung lokaler Akteure gemeinschaftlich entwickelt werden müssen, um die sozial-räumliche Integration der Quartiersbewohner*innen zu befördern und zu einer ökologischen Aufwertung des Quartiers beizutragen. Räumlicher Fokus waren sogenannte „Ankunftsquartiere“ in den drei Modellstädten, also jene Stadtteile, die in besonderem Maße von sozialer Benachteiligung, (temporärer) Migration und Dichte geprägt sind. Die Verbundkoordination lag beim Institut für Geographische Wissenschaften an der Freien Universität Berlin. plan zwei war als einer von sieben Verbundpartnern in die Bearbeitung des Reallabors im Stadtteil Hannover-Sahlkamp eingebunden. Wichtiger Kooperationspartner im Stadtteil waren hierbei die Internationalen StadtteilGärten e.V.
 
Raum: Sahlkamp, Hannover Zeitraum: 2018–2021 Auftraggeber: BMBF Projektpartner: Institut für Geographische Wissenschaften an der Freien Universität Berlin, Internationale StadtteilGärten e.V. Leistung: Realisierung und Evaluierung Reallabor Hannover Link: https://www.kooplab.de/